Die 10 besten Grading Services weltweit
Inhaltsverzeichnis
Was ist Grading?
Willkommen in der aufregenden Welt der Sammelkarten, wo nicht nur das Sammeln an sich, sondern auch der Zustand der Karten und damit einhergehend das Thema Grading eine entscheidende Rolle spielt.
Der Begriff Grading beschreibt grundsätzlich den Prozess, bei dem Sammelkarten von Spezialisten beurteilt werden, um ihren Zustand zu bestimmen. Grading ist dabei längst mehr als nur ein Trend – es ist zu einem festen Bestandteil der Sammelkultur geworden. Wer also das Maximum aus seiner Sammlung herausholen oder langfristig investieren möchte, kommt an professionellem Grading kaum vorbei.
Doch welcher Service ist für dich der Richtige? Um genau dieser Frage näher auf den Grund zu gehen, stellen wir euch im Rahmen dieses Blogbeitrags die zehn führenden Gradinganbieter weltweit vor. Diese Unternehmen sind aufgrund ihrer Expertise und dem hochwertigen Service, den sie ihrer Community bieten, bereits etabliert und anerkannt.
Wir tauchen tief in die hochspannende Grading-Welt ein und beleuchten neben den stärksten Marktteilnehmern den grundlegenden Gradingprozess inklusive der allgemein bekannten Beurteilungskriterien, die wichtigsten Faktoren für die Wahl des aus persönlicher Sicht besten Gradinganbieters und klären darüber auf, warum man überhaupt Karten graden lassen sollte und worauf es innerhalb des Versands zu achten gilt.
Die 10 besten Grading Services weltweit

Platz 1 - Absolute Objective Grading (AOG)
Absolute Objective Grading fokussiert sich auf objektive und transparente Zustandsbewertungen von Sammelkarten, entwickelt und produziert in Deutschland.
Da die Wertbestimmung von Sammelkarten stark von der Qualitätserhaltung der Karten und den eigens für diesen speziellen Anlass entwickelten Cases Made in Germany abhängig ist, erfüllt AOG sowohl die hohen Ansprüche von Sammlern als auch die Bedürfnisse von Händlern bzw. Investoren. Der lokale Standort in Deutschland trägt dabei vor allem zu einer schnellen Bearbeitungszeit und einer hohen Sicherheit deiner Karten bei. Absolute Objective Grading nutzt dabei präzise Standards und moderne Technologien, um eine genaue und möglichst objektive, transparente sowie nachvollziehbare Beurteilung zu gewährleisten. Über deren weltweit einzigartige, digitale Verification erhält man neben hochauflösenden Bildern der Originalkarte, einen umfangreichen Mängelreport und einem integrierten Pop-Report auch direktes, optisches Feedback darüber, wo sich einzelne Mängel auf der Karte befinden.
Ihre Bewertungsskala hilft dabei, die Karten entsprechend ihrer Qualität zu klassifizieren und erleichtert somit den Kauf, Verkauf und Tausch von Sammelkarten. Services wie AOG tragen dazu bei, das Vertrauen in den Sammelkartenmarkt zu stärken und die Integrität von Transaktionen zu sichern. Nach einigen Jahren am Markt ist AO Grading zu einer zuverlässigen Anlaufstelle im Sammelkarten-Hobby herangewachsen und glänzt inzwischen ebenso mit hochwertigem Zubehör für Sammelkarten.
Neben dem Standard-Service für 23€ pro Karte und einer Bearbeitungszeit von bis zu 21 Werktagen ab Wareneingang bietet das Unternehmen auch einen Express-Service für 43€ pro Karte und einer Bearbeitungszeit von maximal 7 Werktagen sowie die Möglichkeit eines kostengünstigen Pre-Gradings an, das als grobe Vorabeinschätzung für 5,90€ pro Karte gerade für Einsteiger eine tolle Alternative und Entscheidungshilfe bietet. Innerhalb des Standard- und Express-Services ist es außerdem möglich, seine Karten mit dem sogenannten AOG Value Guard innerhalb des Rückversand optional zum reellen Sammlerwert abzusichern. Vor dem letztendlichen Einsenden ist zudem keine Angabe von Karteninformationen notwendig.
Platz 2 - Professional Sports Authenticator (PSA)
PSA, die Abkürzung für Professional Sports Authenticator, ist eines der führenden Unternehmen im Bereich des Card Gradings und gilt besonders in den USA als Standard für das Bewerten von Sammelkarten. Im Jahr 1991 gegründet, hat sich PSA auf die Bewertung von Sport- und Sammelkarten spezialisiert und beeinflusst den Marktwert von Karten bis heute maßgeblich. Das Unternehmen bietet auch Dienstleistungen für die Authentifizierung von Unterschriften und historischen Memorabilien an.
Ein hoher PSA-Grading-Score kann den Wert einer Sammelkarte aufgrund der hohen Marktakzeptanz erheblich steigern. Eine Karte, die insgesamt mindestens eine Bewertung von 8 erhält, wird in der Regel zu einem höheren Preis gehandelt.
Die Gebühren für PSA hängen vor allem von der gewünschten Bearbeitungsdauer, dem Wert der Karte sowie von der Kartenanzahl, die man bewerten lassen möchte, ab. Für eine Standardbewertung ohne besondere Anforderungen beträgt die Gebühr für eine Karte knapp 20$, plus die Kosten für den Rückversand sowie einem potentiellen Value Charge und Zollgebühren, sollte man eine Submission außerhalb der Vereinigten Staaten tätigen. Durch die große Beliebtheit des PSA Grading Services kommt es vermehrt zu höheren Bearbeitungszeiten - so beträgt die Wartezeit für eine Standardbewertung im Regelfall 6-12 Monate. Für die Premium Services, die schnellere Bearbeitungszeiten gewährleisten und einen höheren Kartenwert abdecken, werden Preise zwischen 25$ und 600$ fällig. Vor dem Einsenden muss zudem ein Einreichungsformular ausgefüllt werden, in dem man alle Karteninformationen in Listenform aufbereiten muss.
Bei PSA Grading ist außerdem die Auswahl der zu beurteilenden Karten zu beachten. Denn es werden nicht alle Karten gegradet. Zum Beispiel werden deutsche Sammelkarten oftmals ungegradet zurückgeschickt. Dies macht das Grading aller anderen Karten bei einem alternativen Grading Service nötig.
Platz 3 - Certified Guaranty Company (CGC)
CGC, kurz für Certified Guaranty Company, ist ein renommiertes Unternehmen im Bereich des Card Gradings, das sich zu Beginn primär auf das Grading von Comics und Magazinen spezialisiert hat. In den letzten Jahren hat CGC sein Angebot jedoch erweitert und bietet nun auch Grading-Dienste für Sammelkarten und Videospielen an, mit denen man sich innerhalb des Marktes einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet hat. Das Unternehmen ist ein unabhängiges Mitglied der Certified Collectibles Group (CCG).
CGC ist bekannt für seinen vergleichsweise schnellen, kostengünstigen Service sowie eine klare Labelstruktur. Ähnlich wie bei anderen Grading-Unternehmen werden Karten auf einer Skala von 1 bis 10 bewertet. Ein weiteres, wesentliches Merkmal des CGC-Gradings ist die Verwendung von manipulationssicheren Cases, um die Karten nach der Bewertung zu schützen und zu konservieren. Die Certified Guaranty Company ist einer der führenden Marktteilnehmer in der Branche und wird von vielen Sammlern als vertrauenswürdige Quelle für die Bewertung von Sammlerstücken angesehen.
Die Gebühren für CGC hängen von ähnlichen Kriterien wie bei PSA ab. Für den Bulk Service ab 25 oder mehr Karten zahlt man inklusive Mehrwertsteuer ca. 15,50€ für ein Grading. Die Bearbeitungszeit liegt im Rahmen aller angebotenen Services bei 45 Arbeitstagen. Möchte man einen höheren Kartenwert abdecken, werden Preise zwischen 19€ und 300€ fällig. Auch hier ist eine vollumfängliche Beschreibung der Kartendaten notwendig - sollte dieses Einreichungsformular fehlen, wird im Nachgang eine Gebühr von 5€ pro Karte fällig.
Platz 4 - Technical Authentication & Grading (TAG)
TAG Grading bezieht sich auf das Unternehmen Technical Authentication & Grading, das sich auf die Bewertung und Authentifizierung von Sammelkarten spezialisiert hat. Sie bieten dabei eine technologiebasierte Lösung zur Bewertung von Sammelkarten, insbesondere von Trading Card Games wie Pokémon, Magic the Gathering oder auch Dragon Ball.
Während viele Kartenservices sich nur um den reinen Kartenerhalt, also unabhängig davon, wie die Kunden ihre Karten tatsächlich verpacken und verschicken, kümmern, bietet TAG Grading seinen Kunden sogenannte Submission Kits an, mit denen ein möglichst sicherer Versand gewährleistet werden soll. Nach Erhalt der Karte wird ein äußerst präzises 1000-Punkte-Bewertungssystem verwendet, um die letztendliche Beurteilung darzustellen. Das Endergebnis ist ein digitaler Bild- und Bewertungsbericht (DIG), der eine detaillierte Aufschlüsselung liefert.
Die Preise gestalten sich flexibel. Sie beginnen im Rahmen des Bulk Services, innerhalb dessen man mindestens 20 Karten einschicken muss, bei 15 US-Dollar pro Karte und einer Bearbeitungszeit von ca. 45 Tagen. Sollte man eine schnellere Bearbeitung und eine höhere Absicherung wünschen, liegen die höherpreisigen Angebote zwischen 25$ und 150$ pro Karte - die Dauer für den Prozess liegt hier zwischen 30 und 2 Werktagen.
Platz 5 - Beckett Grading Services (BGS)
Beckett Grading Services, oft einfach als BGS bezeichnet, ist ein weiteres prominentes Unternehmen im Bereich des Card Gradings. Es wurde als Teil der Beckett Media LLC, die für ihre Sammelkarten-Publikationen bekannt ist, im Jahr 1998 gegründet und gilt als weltweit etablierter Gradinganbieter.
BGS ist spezialisiert auf das Grading von Sport- und Sammelkarten und vor allem für ein deutlich strengeres Scoring sowie eine detaillierte Bewertung des Kartenzustands bekannt. Beckett Grading bewertet Karten auf einer Skala von 1 bis 10, wobei auch halbe Punkte vergeben werden können und sogenannte Subgrades bereitgestellt werden. Dieses System bewertet also einzelne Aspekte der Karte separat, was zu einer noch genaueren Gesamtbewertung führt. BGS ist ebenfalls bekannt für sein Black Label, das für Karten vergeben wird, die in allen Kategorien die höchste Punktzahl erreichen. Diese Top-Grades sind extrem selten und können den Wert einer Karte massiv steigern.
Beckett Grading Services hat sich durch genau dieses Grading-System für die Bewertung von hochwertigen und seltenen Karten einen sehr starken Ruf erarbeitet. Außerdem bietet BGS Grading die Beurteilung einer Vielzahl von Karten an. So lassen sich die meisten deutschen Sets sowie Error Cards meist problemlos graden.
BGS bietet aktuell zwei verschiedene Service-Levels mit unterschiedlichen Preisen und Turnaround-Zeiten an. Ihre Base-Service-Option liegt bei knapp 18$ pro Karte, wobei die angegebene Bearbeitungszeit von 45 Arbeitstagen eher als grober Richtwert und nicht als rechtlich bindend anzusehen ist. Innerhalb des Standard-Services kann man bei einem Preis von ca. 35$ pro Karte mit einer etwas verkürzten Turnaround-Zeit rechnen. Muss es wirklich schnell gehen, gibt es außerdem noch die Service-Level Express sowie Priority, die bei einer Prozessdauer zwischen 10 und 2 Arbeitstagen preislich im Bereich zwischen 80$ und 125$ anzusiedeln sind.
Platz 6 - Sportscard Guaranty Corporation (SGC)
SGC steht für Sportscard Guaranty und ist ein Grading-Unternehmen, das seit 1998 tätig ist.
Das Unternehmen bietet vor allem bei Sportkarten eine starke Präsenz. Ihre Bewertungen sind in der Community anerkannt und bieten mit ihrem eher klassischen Look eine Alternative zu den amerikanischen Riesen. Sportscard Guaranty Corporation hat sich also neben den für dieses Unternehmen charakteristischen, schwarzen Inlays einen Ruf für schnelle Bearbeitungszeiten und kundenorientierten Service erarbeitet.
Ähnlich wie beispielsweise AOG verwendet SGC eine 100-Punkte-Skala zur Bewertung von Karten, wobei eine Karte mit 96 oder mehr Punkten als Mint eingestuft wird.
Die Kosten und Wartezeiten von SGC variieren je nach Art der Dienstleistung. Die Preise beginnen bei 15 US-Dollar pro Karte und können je nach Kartenwert und gewünschter Bearbeitungszeit bis zu 2000 US-Dollar pro Karte betragen. Die Wartezeiten belaufen sich in der Regel auf 15 bis 20 Werktage, wobei das Servicelevel Immediate eine Prozessdauer von maximal zwei Arbeitstagen verspricht.
Platz 7 - Certificateur de Cartes de Collection (CCC)
CCC Grading steht für Certificateur de Cartes de Collection und ist eine Marke, die in Frankreich und Europa als hochrangiger Akteur im Bereich des Sammelkarten-Gradings positioniert ist und sich durch Transparenz und Qualität auszeichnet.
Mit den ultradünnen, sehr wertig wirkenden Cases sowie dem optional zubuchbaren GradeReport, also einem leicht verständlichen Bewertungsbericht, schafft der Anbieter zudem charakteristische Alleinstellungsmerkmale, mit denen man sich von anderen Marktteilnehmern abhebt.
Auch bei CCC Grading richtet sich der Preis nach dem Wert der Karte. Zwischen einem Raw Value zwischen 1€ und 50€ beginnen die Preise bei 15€ pro Karte. Bei höherwertigen Karten steigen die Gebühren je nach Wert auf 18€ bis 22€ pro Karte - bei dem Service-Level zwischen 101€ und 500€ Kartenwert ist der GradeReport bereits im Preis inkludiert. Premium-Karten über 500€ kosten 26€ pro Karte, und der Service umfasst ebenfalls den GradeReport sowie zusätzliche HD-Scans.
Optional werden für einen Aufpreis von 1€ pro Label auch monochromatische Labels als Zusatzleistung angeboten. Außerdem bietet CCC Grading die Möglichkeit, eine Art Kartenversicherung abzuschließen.
Der Standardservice nimmt eine Bearbeitungszeit zwischen drei und vier Monaten in Anspruch, wobei die zubuchbaren Optionen Express mit 7 bis 10 Werktagen für 5€ Aufpreis pro Karte, Super-Express mit 1-3 Werktagen für 20€ Aufpreis pro Karte oder auch Ultra-Express mit Same-Day Grading für 40€ Aufpreis pro Karte den Prozess auf Wunsch deutlich beschleunigen.
Platz 8 - Automated Grading Services (AGS)
AGS Grading steht für Automated Grading Services und ist ein Dienstleistungsunternehmen für das Grading von Sammelkarten, das 2021 von Kartensammlern gegründet wurde.
AGS verwendet eine KI-basierte Technologie namens Robograding, um Karten zu bewerten und zu zertifizieren. Dabei werden die Karten von hochauflösenden Scannern erfasst und analysiert. Die KI erkennt in diesem Zusammenhang verschiedenste Arten von Mängeln und beurteilt diese nach einem festgelegten Schema. Ziel ist es schlussendlich, einen möglichst objektiven, zuverlässigen und schnellen Gradingprozess zu gewährleisten.
Die Gebühren hängen vor allem von der gewünschten Bearbeitungsdauer, dem Wert der Karte sowie von der Kartenanzahl, die man bewerten lassen möchte, ab. Für eine Standardbewertung mit einer angegebenen Bearbeitungszeit von ungefähr 20 Arbeitstagen liegt der Preis für eine Karte zwischen 12$ und 15$. Für die Premium Services, die schnellere Bearbeitungszeiten gewährleisten und einen höheren Kartenwert abdecken, werden Preise zwischen 18$ und 200$ pro Karte fällig.
Platz 9 - Ace Grading Service
Ace Grading ist ein Kartengutachter und -zertifizierer aus England, der von dem YouTuber Randolph geführt wird.
Der Anbieter bewertet die Karten anhand eines numerischen Systems und bietet als Alleinstellungsmerkmale neben optisch ansprechenden Colour Match Labels, die sich an den Farbgegebenheiten der Karte orientieren auch handgezeichnete Ace Labels an, die das Artwork der jeweiligen Karte fortführen bzw. im Design aufnehmen. Außerdem zeichnet sich Ace Grading durch eine benutzerfreundliche Plattform mit einfachen Einreichungsprozessen und schnellen Bearbeitungszeiten aus.
Der Dienst ist international ausgerichtet und akzeptiert daher Einsendungen aus verschiedenen Ländern, darunter das Vereinigte Königreich, die EU, Japan, Australien oder auch Neuseeland.
Die Kosten und Wartezeiten von Ace Grading variieren je nach Art der Dienstleistung. Die Preise beginnen bei 10£ pro Karte (ca. 50 Werktage Bearbeitungszeit) und enden bei einer Gebühr von 25£ pro Karte (ca. 2 Werktage Bearbeitungszeit). Dabei spielt der Kartenwert keine Rolle und bei Bedarf kann man sich die bereits erwähnten Colour Match- bzw. Ace-Labels für 1£ bzw. 3£ optional dazubuchen.
Platz 10 - Gold Standard Grading (GSG)
Gold Standard Grading ist bekannt für seine hohen Maßstäbe und die strikte Einhaltung von Neutralität, Qualität und Sicherheit beim Grading von Sammelkarten und Autogrammkarten.
Als einer der anerkanntesten deutschen Anbieter bietet GSG für Karten im Querformat sogar spezielle Label an. Die Grading-Cases werden in Deutschland produziert und sind verhältnismäßig kratzfest und stabil. Der Grading Prozess von Gold Standard Grading umfasst eine Prüfung auf erkennbare Beschädigungen unter Einsatz von forensischen Geräten zur Erkennung kleinster Mängel. Eine einfache Zahlungsabwicklung, Haftung in Deutschland und kurze Versandwege sprechen für GSG als mögliche Alternative zu den amerikanischen Firmen.
Die Kosten und Wartezeiten von GSG variieren je nach Art der Dienstleistung. Die Preise beginnen bei 20,99€ pro Karte, wobei hier keine Subgrades enthalten sind. Letztere können für 3€ pro Karte optional gebucht werden, wodurch man für ein Standard-Grading inklusive Subgrades auf einen Gesamtpreis von 23,99€ pro Karte kommt. Die Bepreisung findet in diesem Zusammenhang unabhängig vom jeweiligen Kartenwert statt und die durchschnittliche Bearbeitungszeit liegt aktuell bei ungefähr 6 Wochen.
Disclaimer: Das im Rahmen von diesem Beitrag dargestellte Ranking bezieht sich vollständig auf die Themen Produktqualität & Prozessumfang und spiegelt nicht die tatsächlichen Marktanteile wider.
Wichtige Faktoren für die Wahl des Grading-Unternehmens
Neben der Reputation und der generellen Zuverlässigkeit des Unternehmens ist es auch wichtig, sich über die Grading-Standards des Unternehmens zu informieren. Denn jedes Grading-Unternehmen hat seine eigenen Kriterien und Standards für die Bewertung des Zustands einer Sammelkarte. Je nach Transparenz und Grad der Veröffentlichung dieser entscheidungsrelevanten Informationen lässt sich mittels Analyse einzelner Unternehmenswebseiten ein guter Überblick verschaffen und erörtern, ob die Vorgehensweise eines Grading-Anbieters den eigenen Erwartungen entspricht und die Qualität der persönlichen Sammlung widerspiegelt.
Es ist ebenfalls wichtig zu überprüfen, ob das präferierte Unternehmen das jeweilige Trading Card Game und die darin befindlichen Sammelkarten akzeptiert. Einige Dienstleister sind möglicherweise nur auf bestimmte Collectibles spezialisiert, während andere Firmen eine breitere Palette von Sammelkarten bewerten. Daher sollte man im Vornherein immer sicherstellen, dass der gewählte Grader auch wirklich alle gewünschten TCGs und OCGs in sein Portfolio aufgenommen hat.
Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Auswahl des richtigen Grading-Unternehmens ist der Preis. Die Kosten für das Grading können je nach Unternehmen, Kartenwert und Bearbeitungszeit variieren. Vor einer letztendlichen Entscheidung sollte daher immer ein fundierter Preis-Leistungs-Vergleich stattfinden. Auch versteckte Gebühren wie nachträgliche Aufpreise für Versicherungen, den Rückversand oder mögliche Upcharges sollten hier mit einbezogen werden.
Zuletzt spielt bei der Wahl des priorisierten Graders auch die bereits erwähnte Geschwindigkeit des Gradingprozesses eine Rolle. Einige Gradingfirmen bieten von Grund auf schnelle Turnaround-Zeiten - oftmals sogar mit der Option, diese gegen erschwingliche Aufpreise zu beschleunigen - an, während andere Anbieter für die Bearbeitung deutlich länger benötigen und keine Möglichkeit der Verkürzung anbieten. Dies kann ein besonders wichtiger Faktor sein, wenn man seine Karten möglichst schnell verkaufen möchte.
Der Grading-Prozess
Die Bewertung von Sammelkarten ist ein essentieller Prozess im Sammelkartenmarkt, der darauf abzielt, den Zustand und die Echtheit von Karten objektiv zu bewerten. Dieser Prozess ist besonders wichtig für Sammler und Händler, da der Wert einer Sammelkarte stark von ihrem Zustand und ihrer Seltenheit abhängt. Professionelle Grading-Unternehmen verwenden spezialisierte Verfahren und Kriterien, um eine faire und genaue Bewertung zu gewährleisten.
Schritte des Grading-Prozesses
-
Eingangskontrolle: Die Pakete inklusive der darin enthaltenen Karten werden auf potentielle Mängel geprüft, die während des Versands entstehen können.
-
Identifikation und Katalogisierung: Die Karten werden identifiziert und in das System des Unternehmens eingetragen. Dies dient der Nachverfolgbarkeit und Organisation.
-
Zustandsbewertung/Grading: Spezialisten bewerten den Zustand der Karte anhand festgelegter Kriterien. Basierend darauf wird ein Grading-Score ermittelt, der den Zustand der Karte auf einer Skala (üblicherweise von 1 bis 10) widerspiegelt.
-
Verschweißen: Die Karte wird in einem speziellen Case eingeschlossen, um sie vor weiteren Beschädigungen bzw. äußeren Einflüssen zu schützen.
-
Rückversand: Der Kunde erhält die gegradete Karte zurück.
Warum Karten graden lassen?
Es gibt mehrere Gründe, warum Sammler und Investoren ihre Karten graden lassen:
-
Wertsteigerung: Professionell bewertete Karten mit hohen Bewertungen können erheblich mehr wert sein als ihre nicht bewerteten Gegenstücke.
-
Schutz: In einem Case ist die Karte vor Beschädigungen und äußeren Einflüssen geschützt, was einen langfristigen Werterhalt garantiert.
-
Authentifizierung: Beim Grading-Prozess wird überprüft, ob es sich um eine originale Karte handelt. Damit hat man beispielsweise eine Grundlage, auf der man seine Karten problemlos und vor allem ohne langwierige Diskussionen rund um den Kartenzustand auf Plattformen wie eBay oder Cardmarket verkaufen kann.
Prüfkriterien beim Grading
Diese Beurteilungskriterien, auch Subgrades genannt, können sich je nach Anbieter leicht unterscheiden, folgen aber im Allgemeinen einem sehr ähnlichen Schema.
Die Oberfläche bzw. das Surface
Gerade im Bereich Oberfläche gibt es eine Vielzahl an möglichen Mängeln, die durch das Spielen oder bereits während der Produktion entstehen können. Knicke, Kratzer, Fremdstoffe oder sogar Druckfehler können die Wertigkeit einer Sammelkarte mindern.
Die Zentrierung bzw. das Centering
Gleichmäßig zentrierte Karten erhalten mit größerer Wahrscheinlichkeit ein höheres Grade. Man sollte immer darauf achten, wie gleichmäßig oder ungleichmäßig die Zentrierung bzw. das Seitenverhältnis der einzelnen Ränder ist.
Die Ecken bzw. Corners
Die Ecken einer Karten sollten im Idealfall scharf gecuttet sein und eine einheitliche Farbe aufweisen. Weiche Ecken-Rundungen mit Beschädigungen und Whitening bis hin zu Einrissen und Farbverlust sind bei bespielten Karten offensichtlich und sorgen innerhalb des Gradings für Abzüge.
Die Kanten bzw. Edges
Kanten müssen ähnlich wie die Ecken einer Karte scharf geschnitten sein und eine solide Farbgebung aufweisen. Es sollten keine Abplatzungen, Ausbleichungen, Dellen, Beulen oder Whitening-Dots existieren, um am Ende ein bestmögliches Grade zu erzielen.
Lohnt es sich, eine Karte professionell einstufen zu lassen?
Ja, es kann sich definitiv lohnen, eine Karte von einem kompetenten Grading-Unternehmen bewerten zu lassen - vor allem, wenn es sich um eine seltene sowie wertvolle Karte in ausgezeichnetem Zustand handelt. Die Einstufung kann den Marktwert einer Karte erheblich steigern, da sie ihre Echtheit und ihren Zustand bestätigt. Bei Karten von geringerem Wert können die Kosten für die Einstufung jedoch den potenziellen Gewinn übersteigen. In diesem Fall könnte man auf den deutlich vergünstigten Pre-Grading Service zurückgreifen, den mittlerweile einige Firmen in ihr Produktportfolio aufgenommen haben.
Zollgebühren und Versandkosten
Wenn man Karten an eine Grading-Firma außerhalb der EU - beispielsweise an amerikanische Firmen wie PSA oder BGS - verschickt, können neben den Gradingkosten zusätzliche Zollgebühren und Steuern anfallen, die man im Rahmen der Kalkulation im Blick haben sollte. Denn nachträgliche Aufpreise oder auch Kosten für den internationalen Rückversand können den gesamten Prozess deutlich teurer machen als gedacht, wodurch die anfänglich erhoffte Wertsteigerung ein gutes Stück geringer ausfällt.
Um unabhängig dieser Kostenthematik mögliche Probleme mit dem Zoll zu umgehen, sollte man immer darauf achten, die Karte korrekt zu deklarieren. Manchmal kann eine falsche Deklaration zu höher ausfallenden Gebühren oder sogar zur Beschlagnahmung führen.
Fälschungen – Ein wachsendes Problem
Leider gibt es auch im Bereich des Gradings immer wieder Probleme mit Fälschungen. Vor allem hochpreisige Karten werden gerne gefälscht, um ahnungslose Käufer zu täuschen.
Um Fälschungen bzw. Proxies zu vermeiden, empfiehlt es sich immer, die individuelle Seriennummer heranzuziehen. Denn jede gegradete Karte bekommt eine eindeutig zuweisbare Serial, die man auf der Webseite der jeweiligen Gradingfirma - innerhalb der sogenannten Verification - überprüfen kann. Ein weiteres Indiz für ein mögliches Fake-Slab ist das Label. Fälschungen weisen oft Rechtschreibfehler oder ein abweichendes Design in Kombination mit einer fehlerhaften Formatierung auf. Um wirklich auf Nummer sicher zu gehen, sollte man ausschließlich bei zertifizierten Verkäufern oder Auktionshäusern einkaufen, die für ihre Seriosität sowie ihren Trust innerhalb der Community bekannt sind.
Die 10 besten Grading Services weltweit - Ein Fazit
Grading ist eine großartige Möglichkeit, den Wert der persönlichen Sammlung zu maximieren und ihre Echtheit zu bestätigen. Allerdings ist es wichtig, alle Kosten und potenziellen Herausforderungen zu bedenken – von potentiellen Upcharges und hohen Versandkosten bis hin zu möglichen Problemen bei der Wareneinfuhr.
Die Wahl der richtigen Grading-Firma hängt von dem jeweiligen Standort, der Karte selbst sowie dem eigenen Budget ab und ist ein entscheidender Schritt für jeden Sammler oder Investor. Die 10 besten Grading Services weltweit bieten dabei professionelle Bewertungen, die den Wert von Sammlerstücken steigern und Sicherheit im Handel bieten. In einer Welt, in der der Zustand und die Echtheit eines Collectibles entscheidend sind, sind Grading Services ein unverzichtbares Werkzeug, das Vertrauen und Transparenz schafft.
Schlussendlich lässt sich also sagen, dass alle vorgestellten Grading Services ihre Vor- und Nachteile haben. Amerikanische Grading Services werden zwar weltweit gehandelt und sind dementsprechend global anerkannt, jedoch haben sich europäische Gradinganbieter wie Absolute Objective Grading in den letzten Jahren ebenfalls einen Namen in der Welt des Sammelkarten-Gradings gemacht, indem diese für Themen wie Objektivität, Transparenz und Nachvollziehbarkeit einstehen und zeitgleich eine hohe Produktqualität sowie schnelle Bearbeitungszeit liefern.
-
Platz 1 AOG (Absolute Objective Grading)
- Schwaig bei Nürnberg in Deutschland
- Spezialisierung auf Sammelkarten
- Software-gestütztes Grading, hohe Transparenz, Objektivität und Nachvollziehbarkeit
- Preisspanne zwischen 5,90€ bis 65€ pro Karte
-
Platz 2 PSA (Professional Sports Authenticator)
- Santa Ana in den Vereinigten Staaten
- Spezialisierung auf Sammelkarten, Autogramme und Memorabilien
- Standard für das Bewerten von Sammelkarten, hohe Marktakzeptanz
- Preisspanne zwischen 20$ bis 600$ pro Karte
-
Platz 3 CGC (Certified Guaranty Company)
- Sarasota in den Vereinigten Staaten
- Spezialisierung auf Sammelkarten, Comics und Videospiele
- Breitgefächertes Angebot, schneller & kostengünstiger Service
- Preisspanne zwischen 15,50€ und 300€ pro Karte
-
Platz 4 TAG (Technical Authentication & Grading)
- Los Angeles in den Vereinigten Staaten
- Spezialisierung auf Sammelkarten
- Submission Kits, 1000-Punkte Bewertungssystem, digitaler Bericht
- Preisspanne zwischen 15$ und 150$ pro Karte
- Platz 5 BGS (Beckett Grading Services)
- Plano in den Vereinigten Staaten
- Spezialisierung auf Sammelkarten und Sportkarten
- Black Label mit sehr hoher Reputation auf dem Markt, strenges Scoring
- Preisspanne zwischen 18$ und 125$ pro Karte
- Platz 6 SGC (Sportscard Guaranty Corporation)
- Boca Raton in den Vereinigten Staaten
- Spezialisierung auf Sammelkarten und Sportkarten
- Schwarze Inlays im Case, starker Fokus auf Sportkarten
- Preisspanne zwischen 15$ und 2000$ pro Karte
- Platz 7 CCC (Certificateur de Cartes de Collection)
- Paris in Frankreich
- Spezialisierung auf Sammelkarten
- Hohe Transparenz & Qualität, GradeReport und HD-Scans zubuchbar
- Preisspanne zwischen 15€ und 66€ pro Karte
- Platz 8 AGS (Automated Grading Services)
- New York in den Vereinigten Staaten
- Spezialisierung auf Sammelkarten
- KI-basiertes Grading, objektiver und schneller Gradingprozess
- Preisspanne zwischen 12$ und 200$ pro Karte
- Platz 9 ACE (Ace Grading Service)
- Banbury in England
- Spezialisierung auf Sammelkarten
- Colour-Match und Ace-Labels als zubuchbare Option
- Preisspanne zwischen 10£ und 25£ pro Karte
- Platz 10 GSG (Gold Standard Grading)
- 67365 Schwegenheim in Deutschland
- Spezialisierung auf Sammelkarten und Autogramme
- Querformat-Labels, starker Fokus auf Sportkarten
- Preisspanne zwischen 20,99€ bis 23,99€ pro Karte
