AOG Grading vs PSA: Kosten, Dauer und Wiederverkaufswert im Vergleich
AOG Grading vs PSA ist seit 2026 keine theoretische Frage mehr. PSA gradet inzwischen in Frankfurt, beide Anbieter sitzen also in Europa. Die Wege unterscheiden sich trotzdem deutlich, vor allem bei Preis und Tempo. Bei AOG schickst du direkt ein, ab 23,90 Euro pro Karte. Zu PSA kannst du ab dem 15. September 2026 ebenfalls direkt einsenden, dort startet die Einstiegsstufe jedoch bei 49,99 Euro pro Karte. Dieser Vergleich zeigt, für welche Karte sich welcher Weg rechnet.
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
- AOG Grading vs PSA beginnt beim Thema Standort: AOG bewertet in Schwaig bei Nürnberg, PSA seit 2026 zusätzlich in Frankfurt. Zoll und Re-Import entfallen auf beiden Wegen.
- Submitten als Privatperson geht bei AOG direkt, persönlich und zu jeder Zeit. PSA Europe wird ab dem 15. September 2026 für Sammler aus allen 27 EU-Ländern das direkte Einsenden über den Postweg zulassen, davor lief alles ausschließlich über autorisierte Händler.
- Preis je Karte in der günstigsten Stufe: AOG 23,90 Euro, PSA 49,99 Euro als Einstiegsangebot zum Opening des Postversands.
- Tempo: AOG Standard-Grading rund 45 Arbeitstage, Express-Grading garantiert höchstens 10 Werktage Bearbeitungszeit ab Wareneingang. PSA nennt für die Einstiegsstufe 80 bis 90 Werktage.
- Beim internationalen Wiederverkauf bleibt PSA aufgrund des jahrzehntelangen Marktvorsprungs die stärkere Brand. Diesen Punkt sollte niemand kleinreden.
PSA Grading in Deutschland: Was sich mit Frankfurt wirklich geändert hat
In Frankfurt am Main betreibt PSA die erste vollwertige Authentifizierungs- und Grading-Anlage des Unternehmens in Europa. Für Sammler auf dem Kontinent ist das eine spürbare Veränderung. Die Karten müssen nicht mehr über den Atlantik, der Zoll- und Re-Import-Aufwand fällt weg, die Transportwege werden kürzer. Zum Start bearbeitet PSA dort Sportkarten und TCG-Karten, darunter unter anderem Pokémon, Yu-Gi-Oh! oder auch One Piece.
Der zweite Teil dieser Nachricht geht in vielen Berichten unter. Einsendungen nahm PSA Europe zunächst ausschließlich von autorisierten Händlern und Partnern entgegen. Ab dem 15. September 2026 kannst du deine Karten als Privatperson via Post nach Frankfurt schicken, und zwar aus allen 27 Ländern der Europäischen Union. Nötig ist dafür nur ein kostenloses Konto auf PSAcard.com. Karten persönlich vorbeibringen soll laut PSA Europa ab Anfang 2027 möglich sein.
Praktisch fällt damit der Händler weg, der bislang zwischen dir und dem fertigen Slab stand. Was bleibt, ist die Wartezeit: Für die Einstiegsstufe nennt PSA 80 bis 90 Werktage, also grob vier Monate, und begründet das mit dem eigenen Rückstau. Die weltweite Produktion liegt nach Angaben des Unternehmens 39 Prozent über dem Vorjahr. Wer damit gut leben kann, bekommt am Ende ein PSA-Label. Für alle anderen lohnt der Blick auf den kürzeren Weg.
Was PSA Grading aus Deutschland aktuell kostet
Die PSA Grading Kosten unterscheiden sich je nach Servicestufe. Für Europa führt PSA eine eigene Preisliste in Euro: Standard Intro kostet 49,99 Euro pro Karte bei 80 bis 90 Werktagen, Priority Intro 69,99 Euro bei 70 bis 80 Werktagen, Express 199 Euro, Super Express 349 Euro, Premier 599 Euro und Premium ab 999 Euro. Wichtig dabei: Standard Intro und Priority Intro sind ausdrücklich Einstiegsangebote zum Opening des Postversands und keine dauerhaften Preise. Die günstigen Value-Stufen wie beispielsweise Value Bulk (24,99 Dollar pro Karte) oder Value (32,99 Dollar pro Karte) hat PSA wegen der hohen Nachfrage weiterhin ausgesetzt; sie sollen zurückkommen, sobald der Rückstau weiter abgebaut ist.
Diese Beträge zahlst du seit dem Opening direkt an PSA, ein Vermittler steht nicht mehr dazwischen. Hinzu kommen Hin- und Rückversand nach Frankfurt. Wer eine einzelne Karte für 40 Euro einschickt, zahlt also mehr fürs Grading als die Karte wert ist.
AOG Grading vs PSA: Der direkte Vergleich
Die folgende Übersicht stellt AOG vs PSA Punkt für Punkt gegenüber. Alle Werte stammen von den Anbieterseiten und sind zuletzt am 10.09.2026 geprüft worden.
| Kriterium | AOG | PSA |
|---|---|---|
| Bearbeitung | AOG in Schwaig bei Nürnberg | Frankfurt am Main |
| Einsendung als Privatperson | Direkt möglich | Direkt möglich seit 15. September 2026 |
| Günstigste Stufe | 23,90 Euro | 49,99 Euro (Standard Intro, Einstiegsangebot) |
| Dauer günstigste Stufe | Rund 45 Arbeitstage | 80 bis 90 Werktage |
| Mittlere Stufe | Express 43,90 Euro, höchstens 10 Arbeitstage | Express 199 Euro, 25 bis 30 Werktage |
| Schnellste Stufe | 24h für 99,90 Euro, höchstens 1 Arbeitstag | Keine Stufe unter 25 bis 30 Werktagen |
| Verbindliche Zusage | SLA bei Express- und 24h-Grading | Nur Schätzwerte |
| Subgrades | Immer enthalten | Kein Bestandteil des Gradings |
| Absicherung | AOG Value Guard bis 100 Euro inklusive, zubuchbar bis 2.500 Euro, höhere Werte auf individueller Basis abdeckbar | Für Europa nicht veröffentlicht |
| Mengenrabatte | Ab 25 Karten automatisch 6 Prozent, ab 100 Karten automatisch 12 Prozent | Keine Mengenstaffel veröffentlicht |
| Dokumentation | Video der Entnahme, Verification, POP Report und Visual Insights | Grader Notes ab Express |
| Internationaler Wiederverkauf | Wachsend in Europa | Zeitlich bedingter Marktvorsprung |
| Support | Deutsch- und englischsprachig | Vorwiegend englisch |
Auf schmalen Bildschirmen lässt sich die Tabelle seitlich scrollen.
Beim Thema AOG Grading vs PSA tragen zwei Zahlenpaare den ganzen Vergleich. In der Einstiegsstufe stehen 23,90 Euro gegen 49,99 Euro, bei rund 45 Arbeitstagen gegen 80 bis 90 Werktage. In der schnellen Stufe stehen 43,90 Euro mit garantierten zehn Arbeitstagen gegen 199 Euro mit 25 bis 30 Werktagen. Ehrlich bleibt dabei: Unser Standard Grading ist derzeit kein Schnellverfahren. Rund 45 Arbeitstage sind eine Ansage. Sie liegen aber immer noch deutlich unter dem, was PSA für die Einstiegsstufe angibt, und du bekommst einen extrem umfangreichen Prozess mit einem hohen Maß an Qualität, Transparenz und Nachvollziehbarkeit inkl. Subgrades und digitalen Services
AOG 10 vs PSA 10: Was die beiden Skalen unterscheiden
PSA vergibt Noten von 1 bis 10. Wie die Note zustande kommt, bleibt weitgehend im Haus. Bei AOG ist die Rechnung offengelegt: Vier Kriterien fließen gewichtet ein - Surface mit 32 Prozent, Edges und Corners mit je 25 Prozent, Centering mit 18 Prozent. Vorder- und Rückseite zählen dabei unterschiedlich stark.
Bei AOG 10 vs PSA 10 ergeben sich daraus klare Schwellen. Zusätzlich zur GEM Mint 10, die bei PSA das höchste Grade darstellt, bietet die Beurteilungsskala von AOG Grading mit der Pristine 10 sowie der Pristine 10 Black Label weitere Stufen nach oben. Ein Black Label mit der Bezeichnung PRISTINE bekommt nur eine Karte mit 100 Punkten. PRISTINE 10 steht für 98 bis 99 Punkte, GEM MINT 10 für 95 bis 97. Eine AOG 10 und eine PSA 10 beschreiben deshalb nicht denselben Zustand und lassen sich nicht pauschal miteinander gleichsetzen. Wer eine Karte crossgraded, sollte mit Abweichungen rechnen.
Wann PSA die bessere Wahl ist
Wer AOG vs PSA allein über den Preis entscheidet, macht es sich zu einfach. Es gibt Karten, die je nach Motivation bei PSA eingereicht werden sollten. Wenn du eine hochpreisige Karte international verkaufen willst, ist das PSA-Label auf Marktplätzen von Tokio bis Kalifornien die bekannteste Währung. Der PSA-Preisguide und das Set Registry sind seit Jahrzehnten etabliert, entsprechend tief ist die Datenlage für Vergleichsverkäufe. Bei einer Karte im vierstelligen Bereich fällt eine höhere Grading Gebühr kaum ins Gewicht, die Aufmerksamkeit im internationalen Handel dagegen sehr wohl. Wer genau das sucht, trifft mit PSA die richtige Wahl, und seit dem Opening geht das auch über den direkten Postweg.
Wann AOG die bessere Wahl ist
Für den Alltag der meisten Sammlungen kippt die Rechnung bei AOG vs PSA in die andere Richtung. Sobald du mehrere Karten im zwei- bis dreistelligen Wertbereich einreichst, entscheidet der Preis pro Karte darüber, ob sich Grading überhaupt lohnt. Du bleibst außerdem Vertragspartner: Du buchst, du schickst, du bekommst zurück, ohne Zwischenstation. Dazu kommen die Punkte, die im Vergleich oft untergehen. Subgrades sind bei uns Teil jeder Beurteilung. Die Entnahme deiner Karten aus dem Paket wird gefilmt und dir zur Verfügung gestellt. Fragen beantworten wir auf Deutsch und Englisch. Und bei den Service-Levels Express-Grading sowie 24h-Grading bieten wir eine verbindliche Bearbeitungszeit, keinen Schätzwert.
So läuft die Einsendung bei AOG ab
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Schritt 1Service buchenServicelevel im Shop wählen, optional Absicherung erhöhen. Kartendaten müssen nicht erfasst werden.
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Schritt 2Karten verschickenDie entsprechende Lieferadresse steht in der Bestellbestätigung. Das Überführen in Pennysleeve plus Toploader oder Cardsaver genügt.
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Schritt 3Ankunft und ErfassungDu bekommst eine Eingangsbestätigung. Die Entnahme filmen wir und stellen dir das Video ungelistet bereit.
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Schritt 4Beurteilung und RückversandBewertung mit allen Subgrades, Versiegelung im Case, Rückversand mit Tracking.
Welcher Servicelevel zu deiner Sammlung passt, hängt vor allem davon ab, wie eilig du es hast. Wer plant und Karten sammelt, fährt mit dem Standard-Grading am günstigsten. Wer eine Karte für einen Verkaufstermin oder eine Convention braucht, bucht Express und hat die feste Zusage von höchstens zehn Arbeitstagen ab Wareneingang.
Am Ende läuft AOG Grading vs PSA auf eine Frage hinaus: Willst du ein Label für den weltweiten Verkauf oder eine belastbare Bewertung deiner Sammlung zu einem Preis, der zur Karte passt? Für die eine Vitrinenkarte im vierstelligen Bereich lohnt sich die höhere Gebühr bei PSA. Für die 30 Karten aus dem letzten Display, die innerhalb Deutschlands und Nachbarländern veräußert werden sollen, lohnt er sich weniger bis gar nicht.
Karten objektiv, nachvollziehbar und direkt in Deutschland graden lassen.
Karten jetzt einsendenHäufige Fragen
Wie viel kostet das PSA-Grading in Deutschland?
Die günstigste PSA-Stufe heißt Standard Intro und kostet 49,99 Euro pro Karte, ausgewiesen als Einstiegsangebot zum Opening des Postversands. Darüber liegen Priority Intro mit 69,99 Euro, Express mit 199 Euro, Super Express mit 349 Euro, Premier mit 599 Euro und Premium ab 999 Euro. Dazu kommen Versandkosten in beide Richtungen.
Wann kommt PSA Grading in Deutschland?
PSA Grading Frankfurt ist bereits in Betrieb und hat die ersten Karten bewertet. Die postalische Direkteinsendung für Privatpersonen beginnt ab dem 15. September 2026 und gilt für alle 27 Länder der Europäischen Union. Karten persönlich vorbeibringen soll laut PSA Europa ab Anfang 2027 möglich sein.
Kann man bei PSA deutsche Karten graden lassen?
PSA nennt für den Start in Frankfurt Sportkarten sowie TCG-Karten inklusive Pokémon, Yu-Gi-Oh! oder auch One Piece. Ob und welche deutschsprachigen Ausgaben angenommen werden, solltest du vor dem Einsenden direkt über PSA klären. Bei uns kannst du deutschsprachige sowie auch alle anderssprachigen, offiziell lizenzierten Karten regulär einreichen.
Ist eine AOG 10 so viel wert wie eine PSA 10?
Nein, und das behaupten wir auch nicht. Im internationalen Handel erzielt eine PSA 10 in der Regel höhere Preise, weil die Marke dort länger etabliert ist. Die Systeme messen zudem unterschiedlich, eine Umrechnung zwischen beiden Skalen gibt es nicht.
Was kostet ein Grading bei AOG?
Die AOG Grading Kosten sind fest kalkuliert: Standard Grading 23,90 Euro pro Karte, Express 43,90 Euro, 24h 99,90 Euro. Subgrades, Verification, POP Report oder auch Visual Insights sind immer enthalten. Ab 25 Karten greifen Mengenrabatte, die im Warenkorb automatisch abgezogen werden.
